Seniorenzentrum St. Hannah Distelhausen

Seniorenzentrum St. Hannah Distelhausen

SENIORENZENTRUM ST. HANNAH IN DISTELHAUSEN: FEIERLICHE GRUNDSTEINLEGUNG MIT ZAHLREICHEN GÄSTEN / GESUNDHEITSHOLDING TAUBERFRANKEN INVESTIERT 4,7 MILLIONEN EURO „IM HERZEN DES ORTES EINE NEUE HEIMAT FINDEN“

Von unserem Mitarbeiter Uwe Büttner

© Büttner

In unmittelbarer Nähe zur Kreisbildstelle in Distelhausen fand am Montag die Grundsteinlegung für das neue Seniorenzentrum St. Hannah statt.

Distelhausen. Die Gesundheitsholding Tauberfranken investiert insgesamt rund 4,7 Millionen Euro in das neue Seniorenzentrum mit 30 stationären Pflegeplätzen und acht betreuten Wohnungen. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung, an der zahlreiche Anwohner, Kreis-, Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen teilnahmen, erfolgte durch die Musikkapelle Distelhausen.

Thomas Wigant, Regionalleiter der Gesundheitsholding Tauberfranken, freute sich über die große Resonanz. Wie schon bei anderen Häusern habe man auch für die neue Seniorenanlage in Distelhausen ein Patronat gewählt. So sei man schließlich auf den Namen St. Hannah gekommen. „Die zukünftigen Bewohner, die Senioren, sollen im Herzen des Ortes eine neue Heimat haben“, so Wigant.

Andreas Latz, Geschäftsführer der BBT-Gruppe, sprach zuerst die Mitarbeiter an, „die viele Stunden zusammengesessen waren, damit diese Anlage hier in Distelhausen so entstehen kann“.

Den alten Menschen in Distelhausen und in der Region wolle man hier ein neues Zuhause bieten. Der Standort sei toll gewählt und in die dörfliche Gemeinschaft bestens eingebunden. „Der Bereich der Seniorengruppe ist für die BBT-Gruppe ein ganz Besonderer“, so Latz abschließend.

Bürgermeister Wolfgang Vockel dankte der Gesundheitsholding für die „Investition in die Zukunft“. Es sei eine tolle Sache für Distelhausen, dass die Senioren hier ihren Lebensabend verbringen können. Entscheidend sei der gute Geist, der in dieses Haus einziehen werde. Die Senioren sollen sich hier wohlfühlen. Für den weiteren Bauverlauf wünschte das Stadtoberhaupt einen reibungslosen Fortschritt.

Für Silvia Müller von der Einrichtungsleitung der Seniorenzentren war es „schon ein spannender Moment, als die ersten Bagger in Distelhausen anrückten“.

Bisher sei beim Bauverlauf alles gut gegangen. Den Bürgern und Nachbarn dankte sie für die entgegengebrachte Geduld. Hier wolle man für die Senioren einen Ort schaffen, an dem sie in der Nähe ihrer Familie sein können.

Neben den Angeboten des Hauses für die Bewohner werde es auch einen Mittagstisch für die Senioren im Ort geben, die nicht im Haus wohnen. Das Motto des Seniorenzentrums St. Hannah laute „Menschen hinterlassen Spuren“. Abschließend sagte Müller: „Freuen wir uns heute und in den nächsten Monaten auf alles, was auf uns zukommt“.

Nach den Ansprachen konnten alle anwesenden Personen das Banner mit ihrer Unterschrift und ihrem Fingerabdruck versehen. Im Anschluss verlas Michael Raditsch, stellvertretender Hausoberer, die Urkunde, die mit folgendem Wortlaut endete: „Mit Gottes Segen und dem Mitwirken aller Beteiligten möge der Neubau dazu beitragen, den Bewohnern ein familiäres Zuhause und ein würdevolles Leben im Alter zu sichern.“

Zeitkapsel einbetoniert

In die Zeitkapsel kamen unter anderem eine aktuelle Ausgabe der Fränkischen Nachrichten sowie eine Mitarbeiterzeitschrift der Gesundheitsholding, eine Broschüre des Main-Tauber-Kreises, das Banner „Menschen hinterlassen Spuren“ mit Unterschriften und Fingerabdrücken, ein Luftbild von Distelhausen mit Informationen über den Ort sowie die Urkunde zur Grundsteinlegung.

Im Anschluss wurde die Zeitkapsel von Mitarbeiter Alfred Kretschmer verlötet, anschließend von Silvia Müller in die Bodenplatte gelegt und dann von Regionalleiter Thomas Weber und dem Geschäftsführer der BBT-Gruppe, Andreas Latz, einbetoniert.

Nach der Segnung durch Dekan Gerhard Hauk gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Hof der Kreisbildstelle.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 01.06.2016

Spatenstich in Unterwittstadt

Spatenstich in Unterwittstadt

SPATENSTICH IN UNTERWITTSTADT: OFFIZIELLER BEGINN DES AUSBAUS VON WEINBERGWEG UND BRUNNENSTRASSE / ERSCHLIESSUNG FÜR NEUE BAUPLÄTZE „SCHOTTERPISTE“ IST BALD VERGANGENHEIT

Archiv-Artikel vom Montag, den 25.04.2016

Von unserem Mitarbeiter Helmut Frodl

In Unterwittstadt wird weiter gebaut: Am Freitag wurde mit einem Spatenstich der Startschuss für den Ausbau der Brunnenstraße und des Weinbergweges gegeben. Außerdem entstehen Bauplätze.

Da fliegt die Erde: Mit einem Spatenstich wurde in Unterwittstadt eine weitere Großbaustelle in Angriff genommen. Im Zuge der Flurneuordnung werden Brunnenstraße und Weinbergweg ausgebaut, auch Leitungen werden erneuert. Am bestehenden Baugebiet werden fünf neue Bauplätze erschlossen. Das Bild zeigt (von links) Polier Norbert Fischer, Klaus Issel, Steffen Boller, Ralf Kilian, Michael Zwingmann, Bürgermeister Hans-Peter von Thenen, Marco Rieß, Erik Pfeiffer und Stefanie Schmid.

© Frodl

Unterwittstadt. Im Zuge der Ortsgestaltung und der Flurneuordnung hatte der Ravensteiner Stadtrat in seiner Sitzung im März die Arbeiten für den Ausbau der Brunnenstraße und des Weinbergwegs, verbunden mit der Erweiterung des bestehenden Neubaugebietes um fünf neue Bauplätze vergeben.

Kosten von 800 000 Euro

Bei dieser Großbaustelle nimmt die Stadt nochmals kräftig Geld in die Hand: Die gesamten Baukosten belaufen sich auf rund 800 000 Euro. Den Auftrag erhielt die Firma Boller-Bau aus Distelhausen, die in den letzten Tagen mit den umfangreichen Erdarbeiten sowie den Kanalarbeiten für die weitere Erschließung des Baugebiets begonnen hat.

Der offizielle Spatenstich für die Bauarbeiten erfolgte am Freitag im Beisein von Ravensteins Bürgermeister Hans-Peter von Thenen, Ortsvorsteher Erik Pfeiffer, Steffen Boller, Bauleiter Michael Zwingmann und Polier Norbert Fischer von der Firma Boller, Diplomingenieur Marco Rieß und Bautechniker Klaus Issel vom planenden Ingenieurbüro Sack und Partner sowie Stefanie Schmid und Ralf Kilian als Vertreter der Flurneuordnung.

Bürgermeister Hans-Peter von Thenen freute sich, dass man nun diese Großbaustelle angehe, mit der auch das bestehende Baugebiet erweitert werde. Unterwittstadt, der kleinste, aber sehr „junge“ Stadtteil Ravensteins mit 185 Einwohnern, vielen jungen Familien und einem Durchschnittsalter von 39 Jahren, werde deutlich aufgewertet.

Ganz erfreulich sei, dass bereits der erste Bauplatz reserviert worden sei, was man als einen „Super-Startschuss“ werten könne. „Auf das Dorf können die Bewohner stolz sein, denn es ist eine Menge los“, betonte der Bürgermeister. Deshalb lohne es sich auch, nach Unterwittstadt zu ziehen, wo die Dorfgemeinschaft prächtig funktioniere.

Der Bürgermeister ging dann noch kurz auf die Eckdaten der jetzt begonnenen Maßnahme ein, deren Planungszeit 18 Monate betrug. Baumaßnahmen auch im Rahmen der Flurneuordnung erfolgen sowohl im Außenbereich als auch in der Innenlage des Stadtteils.

Die Flurneuordnung gewährte einen Zuschuss in Höhe von 174 000 Euro. Nach weiteren Zuschüssen verbleibt bei der Stadt ein eigener Finanzierungsanteil von rund 260 000 Euro. Für die Arbeiten am Straßenbau sind 600 000 Euro, für die Abwasserentsorgung 79 000 Euro und für neue Wasserleitungen 57 000 Euro veranschlagt. Die Kosten der Erneuerung der Straßenbeleuchtung, die auf LED-Lampen umgestellt wird, belaufen sich auf weitere 80 000 Euro.

Wie der Bürgermeister abschließend betonte, geht mit diesen Bauarbeiten für die Anwohner ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Denn Jahrzehnte lang mussten sie über die derzeitige „Schotterpiste“ im Brunnenweg zu ihren Anwesen fahren.

Von Thenen, der sich eine unfallfreie Baustelle wünschte, bat auch die Anlieger um Verständnis, denn während der Maßnahme könne es schon zu Straßensperrungen kommen. Diplomingenieur Marco Rieß bedankte sich bei der Stadt für das entgegengebrachte Vertrauen und erläuterte nochmals die vorgesehene Baumaßnahme im Weinbergweg und in der Brunnenstraße. Zusätzlich werde noch ein 150 Meter langes Feldwegstück saniert. Begleitende Baumaßnahmen, angeregt von der Flurneuordnung, wie die Anlage von Parkplätzen sowie die Neugestaltung des vorhandenen Grabens seien ebenfalls vorgesehen.

Rieß dankte neben der Stadt auch der Flurneuordnung für die gute Zusammenarbeit. Mit der Firma Boller habe man einen kompetenten Unternehmer gefunden. Er hoffe auf einen weiteren zügigen Verlauf der Bauarbeiten, schloss Rieß. Steffen Boller bedankte sich für die Erteilung des Auftrags.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 25.04.2016

Spatenstich für Logistikhalle Naturata, Grünsfeld

Spatenstich für Logistikhalle Naturata, Grünsfeld

NATURATA: KAPAZITÄT AUF DEM WALTERSBERG WIRD ERWEITERT / FÜNF NEUE ARBEITSPLÄTZE ENTSTEHEN

Spatenstich für Logistikhalle

Archiv-Artikel vom Freitag, den 08.04.2016

Grünsfeld. Das Logistik-Unternehmen Naturata erweitert schon wieder seine Kapazitäten im Industriepark auf dem Waltersberg.

Für rund drei Millionen Euro entsteht eine vierte Lagerhalle. Jetzt war Spatenstich mit Firmenvertretern, Bürgermeister Joachim Markert und aller am Bau Beteiligten.

Als „wichtigen Meilenstein in der Firmengeschichte“ bezeichnete Naturata-Vorstand Reinhold Hollering den Neubau. Der sei dringend nötig. „Wir platzen aus allen Nähten“, erklärte Hollering. Seit zwei Jahren habe man aus Platzmangel keine weiteren Produkte in das Sortiment aufnehmen können.

Beim Neubau handelt es sich um eine temperierte Lager- und Logistikhalle mit einer Größe von fast 2800 Quadratmetern. Etwa 3000 Paletten können hier gelagert werden. In der neuen Halle arbeiten künftig 20 Personen. Fünf neue Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt beschäftigt Naturata auf dem Waltersberg 70 Mitarbeiter.

Die Naturata-Logistik schlägt rund 60 000 Paletten im Jahr um. Geliefert wird an 4000 Kunden in 70 Ländern auf allen Kontinenten. Vor kurzem wurde sogar Schokolade nach Grönland verschickt. Naturata ist bestrebt, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Das zeigt sich auch beim Hallenneubau. So wird beispielsweise das Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die eine Spitzenleistung von 100 Kilowatt erzeugen soll. „Damit können wir den größten Teil des benötigten Stromes selber erzeugen“, erklärte Hollering. Vorstandsmitglied Jürgen Sauer erläuterte die ganzheitliche Unternehmensphilosophie. Ökologie und Nachhaltigkeit seien wichtige Elemente des firmeneigenen Wertesystems. „Aus diesem Bewusstsein heraus betreiben wir ein umweltfreundliches, energiesparendes Lager-, Logistik- und Bürozentrum.“

„Die Erfolgsgeschichte geht weiter“, freute sich Joachim Markert. Der Bürgermeister lobte Naturata als Musterbetrieb und vorbildlich für den Industriepark. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit mit der Kommune hervor. Die Firma biete vielen Grünsfeldern einen Arbeitsplatz. Etliche von ihnen nutzten auch den Bürgerbus. Den Neubau nannte Markert ein zukunftsweisendes Projekt. „Bio boomt“, zeigte er sich überzeugt. Insofern hatte er keine Bedenken, dass sich die hohe Investition auf Dauer auszahlt.

Naturata wurde 1979 als Genossenschaft für den Handel mit Naturprodukten von Demeter-Verarbeitern und Bioläden aus ganz Deutschland gegründet. Heute zählt sie rund 160 Mitglieder. feu

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 08.04.2016

Langjährige Mitarbeiter geehrt

Langjährige Mitarbeiter geehrt

FLEISS UND EINSATZ GEWÜRDIGT

Archiv-Artikel vom Freitag, den 26.02.2016

Distelhausen. Das Bauunternehmen Boller-Bau GmbH aus Distelhausen ehrte zahlreiche Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit.

Im Rahmen einer Feierstunde wurden nach einer Begrüßungsrede durch die Geschäftsführer und Inhaber Michael und Steffen Boller mehrere Mitarbeiter für Ihren Einsatz und Treue zur Firma geehrt.

Steffen Boller betonte die Wichtigkeit von guten Mitarbeitern und war stolz, dass viele Mitarbeiter der Firma so lange die Treue gehalten haben. Herr Steffen Boller erwähnte in seiner Rede, dass es in der heutigen schnelllebigen Zeit, nicht mehr selbstverständlich ist, einer Firma so lange Jahre die Treue zu halten.

Durch den unermüdlichen Einsatz und Fleiß konnten die Mitarbeiter in allen Phasen der Konjunktur aktiv zum Erfolg des Unternehmens und bestehen im harten Wettbewerb beitragen.

Nach einem gemeinsamen Essen genoß die Firmenfamilie noch einige fröhliche Stunden. Geehrt wurden: Matthias Liebers, Uwe Thalwitzer ,Albert Endres, Bernd Keller, Hubert Schreck (alle 25 Jahre), Daniel Braun, Dirk Wilfling, Armin Harlacher, Reinhold Griebaum, Friedrich Tuchscher, Adolf Bauder, Norbert Fischer, Steffen Boller, Christoph Nied (alle zehn Jahre). Es fehlten: Bert Krüger, Jürgen Quenzer (beide 25 Jahre) und Björn Hartmann, Roland Hänsch (beide zehn Jahre). boa

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 26.02.2016

Seniorenzentrum St. Barbara in Grünsfeld

Seniorenzentrum St. Barbara in Grünsfeld

GRÜNSFELD. SPATENSTICH: STARTSCHUSS FÜR DAS 4,4 MILLIONEN EURO TEURE SENIORENZENTRUM ST. BARBARA IN GRÜNSFELD GEFALLEN

Innovatives Betreuungskonzept

Mit dem Spatenstich für das Seniorenzentrum St. Barbara in Grünsfeld kann der Neubau an der Leuchtenbergstraße realisiert werden. 4,4 Millionen Euro investiert die Gesundheitsholding Tauberfranken für die 29 stationären Pflegeplätze und acht Einheiten für Betreutes Wohnen. Große Freude herrschte am Montag nicht nur bei Landrat Reinhart Frank (links), Heimleiterin Silvia Müller (Fünfte von links), dem Hausoberen Thomas Wigant (Sechster von links), Grünsfelds Bürgermeister Joachim Markert (Siebter von links) sowie Architekt Gerhard Pfund (Vierter von links).
© Diana Seufert

Windkraft im Raum Creglingen

Windkraft im Raum Creglingen

CREGLINGEN. GEMEINDERAT BEFASSTE SICH MIT DREI THEMENBLÖCKEN / INFO-VERANSTALTUNG ÜBER TRASSENFÜHRUNG ZUM WINDPARK KLOSTERWALD AM 15. APRIL
BALD GEHT ES MIT DEM SCHWERVERKEHR LOS

Die vorbereitenden Maßnahmen zum Bau des Windparks Klosterwald sind weit fortgeschritten. Links der freigeräumte Standort für eine der zehn Windkraftanlagen, rechts einer der ausgebauten Wege.
Creglingen. Schritt für Schritt nimmt der Windpark Klosterwald Gestalt an. So stehen jetzt die Frage der Zufahrt während der Bauphase und die Trassenführung für das Stromkabel bereits im Fokus. Am Mittwoch, 15. April, soll es dazu eine öffentliche Info-Veranstaltung in der Creglinger Mehrzweckhalle geben. Der Gemeinderat erhielt am Dienstag bereits erste Informationen. Außerdem wurde am Dienstag über die Zufahrt zu zwei anderen Windkraft-Projekten in Frauental und Niederrimbach beraten.

Nach „langen Verhandlungen“ stehe jetzt die Trasse, berichtete Bürgermeister Uwe Hehn. Die Stadt habe von den Projektierern einen Plan verlangt, der unter anderem die LKW-Routen aufzeige. Vorgestellt werden die Pläne am 15. April um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle, wie Uwe Hehn in der Sitzung des Gemeinderates ankündigte. Stadtbaumeister Bernd Scheiderer erläuterte anschließend erste Einzelheiten der geplanten Trassenführung. Die Anlieferung der verschiedenen Bauteile erfolgt demnach auf zwei Routen. Die überlangen Teile kommen über die Route Neustett – Freudenbach in den Klosterwald. Die Strecke führt durch Freudenbach hindurch, quert nach dem Anwesen Baumann die Kreisstraße und zweigt dann gleich auf die Gemeindeverbindungsstraße nach Erdbach ab. Weil für den Transport eine Straßenbreite von 4,50 Meter erforderlich ist, müssen an manchen Stellen die Wege verbreitert und schwerlastverkehrfähig gemacht werden. „Alle Wege werden vorher beweisgesichert“, betonte Bernd Scheiderer. Die zweite Route führt von Simmershofen Richtung Frauental in den Klosterwald. Hier werden die Schwertransporte erfolgen, unter anderem werden hier die Turmteile sowie Schotter und Beton angefahren. Den Ausbau der Wege übernimmt die Firma Boller Bau, die auch bereits die Bauarbeiten im Wald übernommen hat.
Die Lieferung der Schwerlastteile ist nach Angaben Bernd Scheiderers zwischen Mai und Ende August vorgesehen, die oberen Turmteile und die Flügel sollen zwischen Anfang September und Ende Oktober ankommen.
Die Stromtasse führt auf einer Länge von rund 25 Kilometern vom Klosterwald über den Reinsbronner Berg Richtung Schirmbach, von dort talabwärts weiter über bayrisches Gebiet auf Niederrimbacher Markung und von dort weiter über Neubronn/Queckbronn zum Umspannwek Nassau. Knapp neun Kilometer des Netzes laufen über Creglinger Gebiet. Eckehard Bach und Birgit Hain von der Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Klosterwald“ äußerten an verschiedenen Punkten Kritik. So verwies Bach etwa darauf, dass die Wege im Klosterwald – anders als zunächst behauptet – doch mit Beton verdichtet worden seien. Bürgermeister Hehn bestätigte, dass hier eine Zementkalkmischung verwendet worden sei. Auch kritisierte Eckehard Bach, dass die Stadt den Fragenkatalog der BI noch nicht beantwortet habe. Laut Uwe Hehn liegt dies daran, dass die Stadt einige Fragen erst noch rechtlich klären lasse. „Das dauert,“ so der Bürgermeister.
Eine Befeuerung der Windkraftanlagen, die sich erst beim Annähern eines Flugobjekts automatisch anschaltet, ist noch nicht erprobt, wie der Bürgermeister mitteilte. Deshalb gebe es dafür von der Flugsicherheitsbehörde auch noch keine Empfehlung. Und ohne diese, so Uwe Hehn, würde kein Investor das Risiko auf sich nehmen, die abschaltbare Befeuerung auf eigene Gefahr zu installieren. Die Kosten für einen nachträglichen Einbau bezifferte Uwe Hehn auf rund 70 000 Euro pro Windrad.
Birgit Hain fühlt sich angesichts neuester Berichte über die Gefahren des Infraschalls tief besorgt. Bei einer Info-Veranstaltung in Langenburg habe sie „Haarsträubendes“ zu dem Thema Infraschall gehört. Den Entscheidungsträgern riet sie, sich „mehr um die Menschen und ihre Sorgen“ zu kümmern. Bürgermeister Hehn meinte, es gebe zum Thema Infraschall pro und contra. „Wir sind keine Wissenschaftler,“ ergänzte er. Man habe sich als Stadt dem Genehmigungsverfahren unterworfen, und er sei fest davon überzeugt, dass die Windräder gebaut würden. „Natürlich steht jedem der Rechtsweg offen. Jeder kann dagegen klagen, und dann entscheiden die Richter“, so das Stadtoberhaupt.
Das Gremium befasste sich am Dienstag nicht nur mit dem Windpark Klosterwald, sondern auch mit zwei Windkraftanlagen, die in Niederrimbach und Frauental gebaut werden sollen. Konkret ging es um die Zufahrt (Niederrimbach) sowie um die Zufahrt und die Kabelverlegung (Frauental). Während im Niederrimbacher Fall der Ortschaftsrat der vorgelegten Trassenführung einstimmig zugestimmt hatte und der Gemeinderat diesem Beschluss bei einer Enthaltung folgte, verhielt es sich in Frauental anders. Hier vertagte der Gemeinderat seine Entscheidung, weil es wohl Unklarheiten mit dem Protokoll über die Ortschaftsratssitzung gab.
Der Frauentaler Ortschaftsrat hatte die Trassenführung in seiner Sitzung am 19. März bei vier Nein-Stimmen, einer Ja-Stimme und einer Enthaltung abgelehnt, dazu aber laut Stadtverwaltung keine nähere Begründung geliefert. Eckehard Bach, der im Ortschaftsrat sitzt, erklärte am Dienstag, man habe mehrere Punkte in der Ortschaftsratssitzung angesprochen. Unter anderem habe man die Information gehabt, dass beim Bau der bestehenden drei Windkraftanlagen eine Abmachung zwischen dem Projektierer Behlau, dem Ortsvorsteher Kött und Bürgermeister Holzwarth eine Abmachung getroffen worden sei, dass dort keine weiteren Windräder gebaut werden sollen. Stadtrat Thomas Blumenstock entgegnete hierzu, es habe sich dabei um eine mündliche Privatvereinbarung gehandelt; es existiere darüber nichts Schriftliches. Die Stadträte Müller und Bone-Czernijewski sowie Bürgermeister Hehn plädierten für eine Verschiebung des Tagesordnungspunktes. Uwe Hehn will nun erst einmal prüfen lassen, ob der Projektierer einen Rechtsanspruch darauf hat, die Stromkabel in öffentliche Wege zu verlegen. Soviel aber sei anzunehmen: Wenn die Gemeindegremien ihre Zustimmung zur Trassenführung versagten, so werde sich der Projektierer auch nicht an freiwillige Abmachungen mit der Stadt gebunden fühlen, glaubt Uwe Hehn. Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Verschiebung der Beschlussfassung.

Ein Krater und viel Platz zum Rangieren

Ein Krater und viel Platz zum Rangieren

WIDDERN. ARBEITEN FÜR WINDRADBAU LAUFEN – LOGISTIKFLÄCHE VOR DER FERTIGSTELLUNG – ZEHN BÄUME ENTLANG DER STRASSE GEFÄLLT

Nein, es ist nicht der Unterbau des neuen Widderner Fußballplatzes, der hier im Harthäuser Wald beim Seehaus entsteht. Auch wenn die Abmessungen mit 60 mal 190 Metern fast für zwei Rasenflächen reichen würden. Hier wird Platz geschaffen für die großen Teile, die in den nächsten Wochen für die 14 geplanten Windräder angeliefert werden. Und auch die ersten Gruben für die Fundamente sind schon ausgehoben. Oberhalb des Seehauses gräbt ein Bagger ein gewaltiges, kraterförmiges Loch in den Boden. Lkw um Lkw wird der Aushub abtransportiert. Das Wetter spielt mit. Der lehmige Boden fühlt sich an wie Knete. Sattelzüge kippen mächtige Brocken auf die Logistikfläche. „Im Untergrund ist das grobe Material von Vorteil, das verzahnt sich besser. Obendrauf kommt dann feiner Schotter“, erklärt Christian Horn.

Viel Schotter

Horn ist Polier bei der Tauberbischofsheimer Firma Boller Bau und koordiniert die Erdarbeiten. Ständig klingelt das Telefon. Fahrer, Lieferanten wollen wissen, was zu tun ist. Der Schotter beispielsweise kommt aus Berlichingen von der Firma SHB. Rund 3500 Tonnen – grob und fein – wurden in der vergangenen Woche täglich als Unterbau für die Logistikfläche eingebaut. Schließlich sollen die Schwertransporte sicher geparkt werden können. Fünf Bagger, drei Raupen und 20 Lkw sind im Einsatz, dazu einige „Rüttelzüge“, um das Material zu verdichten. „Ab zehn Windrädern braucht man eine zentrale Fläche, um die Teile zu lagern und zu verteilen“, sagt Horn. Auch zahlreiche Waldwege wurden für den Transport der Windradteile mit Schotter aufgefüllt und befestigt. Diese sollen so erhalten bleiben. Im Gegensatz dazu wird die Logistikfläche, wenn alle Anlagen stehen, wieder zurückgebaut: der Schotter entfernt, der nebenan gelagerte Aushub wieder auf der Fläche verteilt. Gerodet werden musste für diese Fläche nichts, versichert Revierleiter Theo Zinser. Zehn Bäume fielen entlang der Anfahrtstrecke am DLR vorbei in Richtung Seehaus, damit die Kurvenradien für die Langtransporte ausreichen. Dazu kommen fünf größere Bäume, die im Zuge der ganz normalen Forstwirtschaft gefällt wurden. Alles nach Plan Insgesamt sind im Wald rund zehn Hektar gerodet worden, 0,8 Hektar pro Standort, zwei der 14 Anlagen werden auf freiem Feld gebaut. Zusätzliche Rodungen habe es aber nicht gegeben, erklärt Zinser. „Das lief bislang alles genau so ab, wie es geplant war.“ Für Polier Horn ist es nicht der erste Windpark. In Sommerhausen bei Würzburg war der 31-Jährige schon zugange, auch in Pülfringen bei Tauberbischofsheim. 16 Räder drehen sich heute dort. Der Harthäuser Wald aber ist das bislang größte Projekt, was Größe und Leistung der Anlagen angeht. Und es ist das erste Projekt, das im Wald durchgeführt wird. Weil der Boden dort nicht unnötig belastet werden soll, pflügen die Bauarbeiter teilweise Kalk unter. „Das entzieht Feuchtigkeit und stabilisiert den Boden, es ist weniger matschig“, erklärt Horn. So brauche man weniger Schotter unter der Kranstellfläche und auf den Wegen.


Zeitlicher Ablauf

Für die Fertigstellung eines Fundaments sind im Idealfall 15 bis 20 Tage vorgesehen, so Burak Bas vom Windradhersteller Enercon. Der Turmbau brauche etwa zwei Monate, der Einbau der technischen Anlagenteile etwa zehn Tage. Unklar ist, wann die ersten Teile angeliefert werden. Noch im April könnte das erste Windrad stehen, wenn alles gut läuft, erklärt Markus Meyle, der das Projekt für die Zeag begleitet. Wahrscheinlicher sei allerdings eine Fertigstellung im Mai. Das letzte Windrad soll im November ans Netz gehen.

cgl

Eicholzheimer Weg jetzt offiziell übergeben

Eicholzheimer Weg jetzt offiziell übergeben

SENNFELD.

© Fränkische Nachrichten

Im Zuge der Flurneuordnung in Sennfeld wurde der rund 1,4 Kilometer lange Eicholzheimer Weg offiziell an die Stadt Adelsheim übergeben. Mit dabei waren Vertreter der Teilnehmergemeinschaft, der Stadt Adelsheim, des Verbandes der Teilnehmergemeinschaften Baden-Württemberg (VTG), der ausführenden Baufirma Boller-Bau GmbH aus Distelhausen und des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis, Fachdienst Flurneuordnung und Landentwicklung. Die Bauarbeiten umfassten im Einzelnen den Ausbau des Eicholzheimer Weges mit zugehörigen Weganschlüssen, Hofzufahrten und Rohrdurchlässen sowie die Lebendverpflanzung eines Biotops und die Errichtung eines Steinriegels. Bürgermeister Klaus Gramlich zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und bedankte sich für die Bauausführung.

Der Endspurt ist eingeläutet

Der Endspurt ist eingeläutet

DISTELHAUSEN.

Die Firma Boller Bau begann vor einigen Tagen mit dem Bau der Zufahrten zur Tauberbrücke in Diselhausen, zeitgleich wurde die Fahrbahn auf der Brücke eingebaut. Am späten Nachmittag waren die Teerarbeiten abgeschlossen.

Restarbeiten

Zurzeit werden im Rahmen der umfassenden Sanierung der Brücke noch diverse Arbeiten an den Brückenpfeilern auf der Westseite der Brücke durchgeführt. Diese sollen auch bis zum 15. Dezember – je nach Witterung – weitgehend abgeschlossen sein.
An der Ostseite der Brücke werden noch die eingefassten Gehwege ausgebaut und mit Schotter aufgefüllt. Nach dem Einbau des Brückengeländers kann die Tauberbrücke dann wieder für den Verkehr freigegeben werden. ubü

Bild: Uwe Büttner
© Fränkische Nachrichten

Felix Schmitt zum Kammersieger gekürt

Felix Schmitt zum Kammersieger gekürt

DISTELHAUSEN.

Die Firma Boller-Bau GmbH aus Distelhausen ist mächtig stolz auf Ihren ehemaligen Auszubildenden Felix Schmitt (rechts) aus Bad Mergentheim. Er hat im Rahmen des Leistungswettbewerbs 2014 der Handwerkskammer Heilbronn-Franken den ersten Platz als Kammersieger belegt. Durch seine guten Fachkenntnisse und seine hervorragenden Leistungen konnte er die Jury überzeugen und wurde zum Kammersieger gekürt. Die Firma Boller-Bau konnte bereits mehrfach ihren guten und hohen Ausbildungsstandard durch Kammer- und Landessieger unter Beweis stellen. Auf Felix Schmitt wartet nun ein Stipendium der Handwerkskammer zur weiteren Aus- und Weiterbildung. Er bekam im Namen de Firma durch Steffen Boller (links) eine Urkunde und ein Präsent überreicht.

Bild: Boller-Bau
© Fränkische Nachrichten