Wichtige Maßnahmen für Umweltschutz

Wichtige Maßnahmen für Umweltschutz

LAUDA.

© Fränkische Nachrichten

Über den erfolgreichen Abschluss des großen Bauabschnitts freut sich das mittelständische Lösemittelverwertungsunternehmen Christoph Dürr GmbH aus Lauda. Zu den Baumaßnahmen zählten der Bau des neuen Löschwasserrückhaltebeckens und die Kanalsanierung der unteren Hoffläche.
Die Christoph Dürr GmbH liegt seit 1994 im Wasserschutzgebiet Zone III A. Damit der Schutz der Gewässer gewährleistet ist, gelten grundsätzlich für Unternehmen, die wassergefährdende Stoffe behandeln, besondere Regelungen. Die Löschwasserrückhaltung spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn sie verhindert die Verschmutzung oder Vergiftung von Gewässern im Brandfall.
Zum Schutz des Wasserschutzgebietes Tauberaue hat das Unternehmen sein Löschwasserrückhaltevolumen erhöht. Das Konzept hierfür wurde von der Geschäftsleitung in Zusammenarbeit mit einem internen und externen Projektteam und der mit den Baumaßnahmen beauftragten Firma Boller Bau aus Tauberbischofsheim ausgearbeitet. Hierfür wurde das bereits bestehende Löschwasserrückhaltesystem als Grundlage herangezogen. Die Baumaßnahme für die neue Rückhaltevorrichtung bestand demzufolge aus zwei getrennten Abschnitten. Die Kanalsanierung der unteren Hoffläche 2013 stellte die erste Bauphase dar. Anfang 2014 wurde anschließend das Löschwasserrückhaltebecken gebaut.
In guter Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Stuttgart und den öffentlichen Instanzen aus der Umgebung wurden vor Baubeginn die durchzuführenden Maßnahmen besprochen und die behördlichen Vorgaben festgelegt. Demnach einigte man sich, dass vor dem ersten Spatenstich eine Bodensondierung der Bauflächen durchgeführt wird, um somit mögliche Verunreinigungen oder Altlasten festzustellen. Grundsätzlich eignet sich Bodenaushub, der die vorgegeben Grenzwerte überschreitet, nicht für den Wiedereinbau.
Daher war es für die Christoph Dürr GmbH sehr erfreulich, dass die Bodenproben keine Besonderheiten und Auffälligkeiten ergaben. Somit wird gewährleistet, dass weder der untere Hofbereich noch die Fläche des neuen Löschwasserrückhaltebeckens mit wassergefährdenden Stoffen verunreinigt sind. Aus diesem Grund konnte der Bodenaushub problemlos wieder eingebaut und verwendet werden.
Spatenstich des ersten Bauabschnittes war Ende November 2013. Die Sanierung des Kanalsystems der unteren Hoffläche beinhaltete den Austausch aller Rohrleitungen, der Kanaleinläufe und des Sperrschiebers. Zum Jahresbeginn 2014 wurde diese Maßnahme mit der Asphaltierung der unteren Hoffläche erfolgreich abgeschlossen.
Der Bau des Löschwasserrückhaltebeckens begann im Frühjahr 2014 und stellte den zweiten großen Bauabschnitt dar. In dieser Phase wurde zunächst die bestehende Löschwasserrückhaltevorrichtung, die aus acht unterirdischen Stahltanks mit einem Fassungsvermögen von 80 Kubikmetern bestand, ausgehoben und demontiert.
Im Anschluss wurde die Baugrube für das neue Löschwasserrückhaltebecken vorbereitet. Nachdem der Boden verdichtet und alle Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen waren, erfolgte der Einbau einer wasserundurchlässigen Betonwanne nach DIN. Dieser Abschnitt wurde mit dem Bau einer Parkfläche für Mitarbeiter erfolgreich beendet.
Das Jahr 2014 war für die Christoph Dürr GmbH ein ereignisreiches Jahr, in dem viel bewegt wurde. Zusätzlich zu den großen Baumaßnahmen, durfte man sich im Oktober 2014 über eine erfolgreiche Zertifizierung freuen. Zum 16. Mal in Folge wurde das Unternehmen zum Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert und stellt damit zuverlässiges umweltbewusstes Handeln und hohe Qualitätsstandards sicher.
Zurückblickend lässt sich zusammenfassen, dass sich mit dem Bauvorhaben auf dem Gelände der Christoph Dürr GmbH viel für den Umweltschutz getan hat. Mit einer weiteren großen Baumaßnahme, die 2015/2016 angedacht ist, möchte die Geschäftsleitung die Weichen für die Zukunft stellen und weiterhin einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen gewährleisten. chrd

Die letzte Bauphase für die Tauberbrücke hat begonnen

Die letzte Bauphase für die Tauberbrücke hat begonnen

DISTELHAUSEN.

Am Montag hat die letzte Bauphase an der Tauberbrücke in Distelhausen begonnen. Voraussichtlich bis Mitte Dezember sollen die Hauptarbeiten weitgehend abgeschlossen sein. In den vergangenen Wochen hat sich wieder einiges auf der Baustelle an der Tauberbrücke in Distelhausen getan. Die drei Brückenbögen auf der Ostseite sind weitgehend fertiggestellt. Der Oberbau der Tauberbrücke wurde vor kurzem abgedichtet und im nächsten Bauabschnitt erhält diese dann das Brückengeländer. Am Montag begann die Firma Boller Bau mit der Umlegung des Dammes zur Trockenlegung der Brückenpfeiler. In Kürze beginnen dann die Arbeiten an den beiden Pfeilern auf der Westseite der Brücke in Richtung Bahnhof Distelhausen. Zeitgleich wurde nun mit der Bau der Auffahrten der Brücken begonnen – aktuell finden hier Betonierungsarbeiten an der „Einfassung“ der zukünftigen Auffahrt statt. Die Telekom hat inzwischen erste Telefonleitungen in der Tauberbrücke verlegt – auch hier werden zurzeit noch Arbeiten durchgeführt. ubü/Bild: Büttner

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Sehr anspruchsvolles Projekt vollendet

Sehr anspruchsvolles Projekt vollendet

TAUBERBISCHOFSHEIM.

Das Ergebnis kann sich rundherum sehen lassen, zeigt allerdings auf den ersten Blick nicht, dass hier ein sehr langes und alles andere als einfaches Bauvorhaben zu Ende gegangen ist: Der Fichtenweg, für rund 920 000 Euro grundlegend saniert, wurde gestern offiziell übergeben.
„Bei diesem Projekt wurden an alle Beteiligten hohe Ansprüche gestellt“, so Bürgermeister Wolfgang Vockel bei der Übergabe vor Vertretern der beteiligten Büros und Firmen sowie einigen Stadträten. Der Fichtenweg sei ein Nachfolger einiger vorheriger Sanierungen im Gebiet Sprait/Wellenberg und wird demnächst mit der Straße „Am Bild“ einen weiteren Nachfolger finden.

Die Herausforderung im Fichtenweg war die stellenweise extrem tief liegende Infrastruktur. „Der Bagger im Schacht an dem Treppenaufgang vom Birkenweg her war von der Straße aus nicht mehr zu sehen“, so das Stadtoberhaupt. Diesen aufwendigen Arbeiten sei auch die lange Bauzeit in zwei Abschnitten zwischen Juni 2013 und der Fertigstellung im Juli dieses Jahres geschuldet. Reine Bauzeit waren zehn Monate.
Der Bürgermeister würdigte ganz besonders die gute Arbeit aller am Projekt Beteiligten, des Ingenieurbüros ibu, der Firma Boller-Bau sowie des Tiefbauamts der Stadt mit Zoltan Szalinka an der Spitze. Die Baufirma erhielt ein Extralob für das sehr gute Verhalten gegenüber den Anliegern und für die gespendete Sitzecke an dem Treppenaufgang in Richtung Lindenweg.
Die 920 000 Euro Baukosten musste die Stadt allein übernehmen, Zuschüsse gab es keine. Umgestellt wurde auch die Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten.
Auf die „nicht ganz einfache Aufgabe“ blickten Christoph Faulhaber und Thomas Scheidler vom Ingenieurbüro ibu zurück. Verlegt werden mussten Abwasserkanal und Wasserleitung, 20 Häuser wurden angeschlossen. 2000 Quadratmeter Straßenfläche erhielten eine neue Asphaltoberfläche, 600 Quadratmeter wurden auf den Gehwegen gepflastert.
Am anspruchsvollsten sei der schon angesprochene Schacht an der Kreuzung mit den Treppenaufgängen gewesen. Hier laufen nach Angaben von Thomas Scheidler vier Achsen zusammen, darunter das Abwasser aus Dienstadt. Erstmals im Stadtgebiet sei hier Flüssigboden als Baumaterial verwendet worden.
Michael Boller als Vertreter der Baufirma verteilte ein Lob nicht nur für die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, sondern vor allem an die Anlieger für deren Verständnis für manche Behinderung. sey

Bild: Seybold
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Neue Arbeitsplätze entstehen

Neue Arbeitsplätze entstehen

BETTINGEN.

Der gestrige Spatenstich zum Neubau der Schreinerei Kraft auf dem Gelände Obere Grüben 10 war für alle Beteiligten ein freudiges Ereignis.
Die im Mai 2007 gegründete Firma ist Generalunternehmen für alle Bereiche des Innenausbaus. Wie Inhaber Simon Kraft im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten berichtete, begann die Schreinerei als Ein-Mann-Unternehmen. Die Firma sei dann jedes Jahr gewachsen. Heute hat sie 15 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende.
Das Unternehmen befindet sich aktuell noch in gemieteten Räumen im Dertinger Weg. Durch das Wachstum reicht der Platz aber nicht mehr aus.
So schmiedete man bereits 2010 Pläne für die Vergrößerung der Räumlichkeiten.

Im Herbst 2012 beschloss man dann, auf dem Grundstück Obere Grüben zu bauen. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR). „Der lange Beantragungsweg dafür hat sich gelohnt“, stellte Kraft zufrieden fest.
Das Grundstück hat eine Gesamtfläche von rund 6200 Quadratmetern. Der Bau wird eine Grundfläche von rund 1300 Quadratmetern haben. Durch die teilweise zweistöckige Bauweise entstehen rund 1900 Quadratmeter Nutzfläche für Ausstellungsbereich, Verwaltung, Produktion, Lackieranlage und Lager. Das Investitionsvolumen beträgt rund 1,3 Millionen Euro.
Bei der baulichen Umsetzung wählte Kraft regionale Unternehmen aus. Die Planung übernahm der Bettinger Architekt Bernd Strucovscy, die Bodenplatte wird die Firma Boller Bau aus Tauberbischofsheim errichten. Das Gebäude entsteht in Holzbauweise und wird von der Firma Finnholz aus Lienen geliefert. Auch beim Aufbau und den Ausbaugewerken setze man auf regionale Firmen, so Kraft.
„Mit dem Neubau werden sowohl kurz-, als auch langfristig neue Arbeitsplätze entstehen“, berichte der Inhaber weiter. Beim Spatenstich dankte er der Wirtschaftsförderung der Stadt Wertheim, der Sparkasse Tauberfranken, der Handwerkskammer und allen anderen am Bau Beteiligten. Ebenso seiner Familie. „Ich habe von allen Seiten nur Unterstützung erfahren“, so Kraft
Oberbürgermeister Stefan Mikulicz lobte Kraft: „Ich kann nur gratulieren, ein erfolgreiches Unternehmen auf Wachstumskurs, da macht es Spaß, ein solches Bauvorhaben zu begleiten.“ Er freute sich auch darüber, dass das Unternehmen in wenigen Jahren so gewachsen ist. „Alles Gute, geschäftlich wie privat“, schloss der OB.
Wolfgang Reiner, Vorstandsmitglied der Sparkasse Tauberfranken, überbrachte die Glückwünsche seines Instituts. Außerdem wünschte er allen Beteiligten ein unfallfreies Bauen.
Die besten Wünsche der Ortschaft überbrachte die stellvertretende Ortsvorsteherin Ines Ulsamer-Beck: „Wir freuen uns, dass Du Dich für einen Standort in Bettingen entschieden hast.“
Paul Mendel, Unternehmensberater bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, schloss sich den Glückwünschen an und sagte weiterhin seine Unterstützung zu.
Michael Boller, Geschäftsführer von Boller Bau Distelhausen, dankte Kraft für sein Vertrauen und wünschte ihm viele neue Aufträge und ein „Glück auf.“ bdg

Bild: Grein
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Boller Bau führt aus

Boller Bau führt aus

IGERSHEIM.

In der Sitzung vom Juli letzten Jahres hat der Igersheimer Gemeinderat die Vergabe des ersten und zweiten Bauabschnitts mit der Kanalnetzaufdrosselung in Igersheim beschlossen. Selbiges ist Voraussetzung für die zusätzliche Annahme des Abwassers von Harthausen und Bernsfelden.
Ebenso hatte das Gremium für den Bau des Sammlers von Harthausen nach Igersheim mit Umbau und Aufgabe der dortigen Kläranlage votiert.
Der dritte und letzte Bauabschnitt beinhaltet nun noch den Bau einer Druck- und Fallleitung von Bernsfelden nach Harthausen mit Umbau und Aufgabe der dortigen Kläranlage. Die hierfür ermittelten Baukosten liegen bei rund 1,35 Millionen Euro, was wieder bezuschusst wird. Die Mittel hierfür sind im Haushaltsetat bereitgestellt. Unterm Strich könnten die Kosten deutlich unter der ursprünglichen Berechnung liegen, so dass es zu tatsächlichen Einsparungen für die Gemeinde von 397 000 Euro kommen könnte.
Einstimmig votierte der Gemeinderat am Donnerstag dafür, die Arbeiten für den Abwassersammler Bernsfelden – Harthausen an die Firma Boller Bau in Distelhausen zum Angebotspreis in Höhe von 505 460,39 Euro zu vergeben. ktm


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Sanierungsarbeiten laufen

Sanierungsarbeiten laufen

DISTELHAUSEN.

Am Montag begann die Firma Boller Bau mit der Freilegung der Wasser- und Abwasserleitungen die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Rosenstraße in Distelhausen. Die Abwasserbeseitigung und die Kanalisation werden nun von der Bundesstraße bis zur Lindenstraße komplett erneuert. Die Sanierung der Straße ist dringend nötig, da sich die Straße sowie die Wasser- und Abwasserleitungen in einem schlechten Zustand befinden. Bei guter Witterung sollen alle Arbeiten bis Juni dieses Jahres abgeschlossen sein.

Bild: Büttner
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Pumpkosten sollen sinken

Pumpkosten sollen sinken

OBERWITTSTADT.

Die Bauarbeiten zur Oberflächenentwässerung im Stadtteil Oberwittstadt haben in der vergangenen Woche wieder begonnen. Erste Arbeiten wurden Richtung Schwabhausen ausgeführt.
Die Stadt Ravenstein hatte im im Mai vergangenen Jahres die Ortschaftsräte Oberwittstadts sowie die Bevölkerung über diese große Baumaßnahme informiert. Diplomingenieur Horst Rieß vom Ingenieurbüro IBS (Sack und Partner) ging in seinem Vortrag anhand von Karten und Daten auf die Entfernung von Fremd- und Oberflächenwasser aus den städtischen Abwasserleitungen ein. Ein erheblicher Kostenfaktor sind die Pumpkosten, die entstehen, um das anfallende Schmutzwasser zur Verbandskläranlage nach Widdern zu pumpen.

In den Ausführungen von Horst Rieß wurde deutlich, dass durch die jetzt geplanten und begonnenen Maßnahmen eine Reduzierung des Fremdwassers um 30 Prozent erreicht wird.

Damals wurden noch Anregungen der Bürger aufgenommen, bevor im September 2013 die Außengebiets-Entwässerungsarbeiten in der Silcherstraße, in der Benno-Rüttenauer-Straße und in der Hauptmannstraße vergeben wurden. Die Firma Boller Bau aus Tauberbischofsheim erhielt den Zuschlag für 780 000 Euro. Die Baumaßnahmen, die kurz vor Jahresende begonnen wurden, erfolgten im Zuge der geplanten Flurneuordnung.
Wann weitere Maßnahmen erfolgen werden, hängt vom Fortschritt des Genehmigungsverfahrens der Flurneuordnung ab.
Weitere Informationen erhalten die betroffenen Anlieger in einem Vor-Ort-Termin, den Ortsvorsteherin Irmgard Frank mit dem Bauleiter der Firma Boller Bau und dem begleitenden Ingenieurbüro anberaumen wird. In der vergangenen Woche wurden die Bauarbeiten mit der Querung der Straße am Ortsausgang in Richtung Schwabhausen oberhalb der Grundschule fortgesetzt. Dann wird das Oberflächenwasser vom Schollhof kommend im Bereich „Heilighaus“ angeschlossen. Mitte März, so sieht der weitere Plan vor, wird sich die Baumaßnahme in die Uhland- und Stifterstraße im Dorfmittelpunkt verlagern. Durch die Ausführungsarbeiten ist auch mit Behinderungen zu rechnen. Bei Problemen wird die Bauleitung, Ortsvorsteherin Frank und die Stadtverwaltung versuchen, Lösungen zu finden. Eine weitere Informationsveranstaltung mit Vertretern der Flurneuordnungsbehörde, der Baufirma, des Ingenieurbüros und der Gemeinde wird folgen.

Bild: Frodl
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